Juli/August nach Vereinbarung - 1. September: Ordinationszeiten: Mo: 17-18 h & Mi 9-13 h & nach Vereinbarung
ABKLÄRUNG VON HERZERKRANKUNGEN:
HERZ
Zur Beurteilung der Herzfunktion, Klappenfunktion oder für die Erkennung von angeborenen Herzfehlern wird eine Herzultraschalluntersuchung (Echokardiographie) durchgeführt. Ihr Kind bekommt dabei etwas Schallgel auf die Brust. Mit Hilfe eines Schallkopfs kann dann das Herz dargestellt werden. Die Untersuchung ist schmerzfrei und erlaubt eine genaue Analyse des Herzens. Eine EKG-Untersuchung gehört standardmäßig zur Abklärung dazu.
RHYTHMUS
Herzrhythmusstörungen bei Kindern klärt man zunächst mit einem normalen EKG ab, um den Herzrhythmus sichtbar zu machen. Sehr häufig ist aber zusätzlich ein Langzeit-EKG (24h-EKG, Holter) nötig, um den Herzschlag über einen längeren Zeitraum (ca. 24 Stunden lang) zu beobachten. Je nach Fall kann auch ein Belastungs-EKG (Ergometrie) notwendig werden. In vielen Fällen ist es aber auch wichtig, zusätzlich eine Ultraschalluntersuchung des Herzens durchzuführen.
UNSERE LEISTUNGEN:
Diese Untersuchungen führen wir alle in unserer Ordination durch.

ULTRASCHALL
Beim Herzultraschall (Echokardiographie) wird Gel auf die Brust aufgetragen und eine Sonde bewegt, um schmerzfrei mit Ultraschallwellen (keine Strahlenbelastung!) in Echtzeit Bilder von Herzstruktur, Klappen und Pumpkraft zu erzeugen. Die Untersuchung dauert ca. 10 Minuten.

12-KANAL-EKG
Bei einem EKG werden schmerzfrei kleine Elektroden auf Brust, Armen und Beinen angebracht, um die elektrische Aktivität des Herzens für wenige Sekunden aufzuzeichnen. Das Kind liegt dabei entspannt, während das Gerät Rhythmus, Herzfrequenz und mögliche Störungen darstellt – völlig ungefährlich und wie ein kurzer Check.

LZ-EKG
Beim Langzeit-EKG (24h-EKG) wird ein kleines tragbares Gerät für 24–48 Stunden mit Klebeelektroden an der Brust befestigt. Damit zeichnet man den Herzrhythmus im Alltag kontinuierlich auf. Das Kind kann sich normal bewegen, spielen oder schlafen, während das Gerät jeden Herzschlag dabei festhält – völlig schmerzfrei.

24h RR-Messung
Beim 24-Stunden-Blutdruckmonitoring (RR) wird beim Kind ein kleiner Apparat mit einer Manschette am Oberarm für 24 Stunden befestigt. Dieser misst in regelmäßigen Abständen den Blutdruck – auch nachts. Das Kind kann normal spielen, schlafen oder zur Schule gehen, während das Gerät diskret Daten sammelt, ohne Schmerzen oder Einschränkungen.

ERGOMETRIE
Beim Ergometrie-Test (Belastungs-EKG) fährt Ihr Kind auf einem Fahrrad-Ergometer, während EKG und Blutdruck aufgezeichnet werden. Der Widerstand, gegen den Ihr Kind radelt, wird schrittweise erhöht. So kann man die Belastbarkeit unter Sport messen und auch Rhythmusstörungen feststellen.

PULSOXIMETRIE
Beim Pulsoxymetrie-Test wird beim Kind ein kleiner Klemm- oder Finger-/Zehensensor schmerzfrei angelegt. Dieser misst die Sauerstoffsättigung im Blut und zeigt gleichzeitig die Herzfrequenz an.
WEITERGEHENDE UNTERSUCHUNGEN:
in seltenen Fällen können noch andere, spezielle Untersuchungen notwendig werden. Hierfür vermitteln wir die Termine am Kinderherzzentrum in der Kinderklinik in Linz. (KUK, Kepleruniversitätsklinikum, MC IV)
MRT & CT
Beim Herz-MRT liegt das Kind entspannt in einem modernen Scanner, oft mit Sedierung bei kleinen Kindern. Dabei können strahlenfrei detaillierte 3D-Bilder von Herzstruktur, Funktion und Blutfluss erzeugt werden. Die CT-Untersuchung ist sehr ähnlich, etwas schneller, allerdings werden hier Röntgenstrahlen verwendet. Auch hier können sehr detaillierte 3D-Bilder von Herzstruktur, Funktion und Blutfluss erzeugt werden. Jede Methode hat ihre Vor- und Nachteile und die gewählte Untersuchung hängt von der Fragestellung ab.
TEE
Bei der transösophagealen Echokardiographie (TEE, „Schluck-Echo“) wird beim Kind unter Sedierung oder kurzer Narkose eine dünne Sonde mit Ultraschallkopf über Mund in die Speiseröhre vorgeschoben. Die Nähe des Herzens zur Speiseröhre ermöglicht hochaufgelöste Ansichten, die von außen nicht möglich sind. Bei speziellen Fragestellungen ist die TEE eine gute Erweiterung zur normalen Echokardiographie.
EPU
Bei einer elektrophysiologischen Untersuchung (EPU) werden beim Kind unter Sedierung oder in Narkose mehrere dünne Elektrodenkatheter über eine Venenpunktion in der Leiste bis ins Herz vorgeschoben. So können elektrische Signale und Rhythmusstörungen präzise gemessen werden. Häufig kann im Anschluss auch eine Ablation durchgeführt werden. Dabei werden die krankhaften Areale, die die Rhythmusstörungen verursachen, zerstört.
KATHETER
Beim Herzkatheter bei Kindern wird in Narkose ein feiner Schlauch (Katheter) über eine Vene oder Arterie meistens in der Leiste bis ins Herz vorgeschoben, um Struktur, Druck und Durchblutung direkt zu messen. Im Bedarfsfall können dabei auch gleich Interventionen durchgeführt werden.
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